Alles Bio, oder was???

Wenn einmal die Gespräche in freundschaftlicher Runde zu ersterben drohen, dann reicht meist schon ein: „Also ich kaufe nur noch Bio ein, wie macht ihr das?“ um eine erhitzte Diskussion um das Für und Wider in Gang zu bringen. Erschwerend kommt hinzu, das es immer wieder widersprüchliche Artikel darüber gibt. Ist Bio-Obst und -Gemüse wirklich gesünder als konventionell angebautes? Beim Discounter wächst das Angebot an günstigeren Bio-Produkten stetig und als Verbraucher ist man unsicher, ob diese auch die gleiche Qualität haben und ob es überhaupt Bio sein muss?
Jetzt kommt ein bisschen Licht ins Dunkel, denn amerikanische Umweltorganisationen haben getestet, welche Obst- und Gemüsesorten am wenigsten und welche am meisten belastet sind:
Hier das „Dreckige Dutzend“, konventionell angebaut, mit den höchsten Pestizidrückständen…
Äpfel, Cherrytomaten, Erdbeeren, Gurken, Kartoffeln, Nektarinen, Paprika, Peperoni, Pfirsiche, Sellerie, Spinat, Trauben
Und die „Sauberen Fünfzehn“, die am wenigsten belastet sind:
Ananas, Avocado, Aubergine, Cantaloupe-Melone, Erbsen, Grapefruit, Kiwi, Kohl, Mango, Papaya, Pilze, Spargel, Süßkartoffel, Zuckermais, Zwiebel
Leider fehlen einige meiner Lieblingssorten, und da kaufe ich weiterhin bio, bis ich es  besser weiß ; )
Jetzt entscheidet selbst, wo ihr besser zu Bio greift und wo es nicht unbedingt nötig ist. Aber egal ob „dirty“ oder „clean“,- immer erst gründlich waschen oder schälen,- dann essen!Wie haltet ihr es mit dem Bio?

 

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5 Kommentare

  1. Yna 6. Oktober 2014 at 12:19

    War ja klar, dass die Lieblingssachen zum dreckigen Dutzend gehören 🙂 Ich kaufe eher selten Bio, weil es mir immer noch zu teuer ist und, weil, wie du sagst, noch nicht wirklich sicher ist, ob das denn nun besser ist, oder nicht. Waschen ist klar. Kenne ich von unseren Reisen: Peel it, cook it, or leave it 🙂 LG Yna

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  2. stefi b. 7. Oktober 2014 at 7:11

    yep – meine lieblinge gehören auch zum dreckigen dutzend. ich greife nicht unbedingt zu bio-produkten, weil ich der ganzen sache nicht traue. ich kaufe beim lokalen bauern ein, aber der arbeitet mit sicherheit nicht nur bio-mäßig.
    in meinem bekanntenkreis gibt es einige landwirte und da ist das wort "bio" ein rotes tuch, denn da gilt es nur als marketing-werkzeug, um die preise hoch zu treiben. die wirklichen bio-bauern hätten es wohl sehr schwer, weil die industrie das bio-image langsam kaputt macht. eben weil alles mit bio deklariert wird.
    und wenn wir mal ehrlich sind: was nützt mir der bio-salat, der auf einem feld in autobahnnähe wächst? ein großer teil der umweltbedingungen können auch bio-bauern nicht ändern.
    ich fände es schon mal viel besser, wenn auch nicht so makellose möhren und bananen normal verkauft werden würden und nicht zur entsorgung aussortiert werden müssten.
    hach…. ich kann mich richtig in rage schreiben…. 🙂
    herzliche grüße
    die frau s.

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    1. Billa 7. Oktober 2014 at 8:37

      Das wäre doch ein Thema für den Mäkel-Mittwoch.
      LG Billa

      Antwort
  3. Bioarchivar Bio-Webkatalog 9. Oktober 2014 at 11:37

    Ich kaufe wenn möglich Bio.Natürlich ist mir klar,dass man über den Leisten gezogen werden kann.Bio steckt noch in den Kinderschuhen und ist verbesserungswürdig.Doch Bio ist die einzigste Alternative für eine gesicherte Zukunft.Es ist auf jedenfall schlecht wenn wir resegnieren und so weitermachen wie bisher.Die Rechnung erhalten wir auf jeden Fall.

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  4. Pingback: Bio ist doch auch nicht besser, oder? (Wusstet Ihr schon#13) – Billas Welt

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