Was hat mein „water foodprint“ mit ’nem Rindvieh zu tun? (Wusstet ihr schon…#03)

Wusstet ihr schon, das für die Herstellung von 1 kg Rindfleisch so viel Wasser benötigt wird?
Der sogenannte „water foodprint“ setzt sich zusammen aus dem Gesamtvolumen des Süßwassers, das verbraucht und verschmutzt wird. Am Beispiel des Rindfleischs ist es das Bewässern des Ackerlandes für das Futter, Trinkwasser, Reinigung der Ställe, Tiertransport und Schlachthaus.

Die Erde besteht zwar größtenteils aus Wasser, aber nur 2,5% davon sind Frischwasser! Davon wiederum sind 2/3 unerreichbar in Gletschern und Dauerschnee (noch). Pro Person benötigen wir zwischen 20 bis 50 Liter Wasser täglich. Wie viel Wasser der Einzelne verbraucht, hängt aber nicht nur davon ab, wie viel er trinkt oder beim Kochen und Waschen benötigt. Der Wasserverbrauch wird maßgeblich über unsere Ernährung bestimmt, denn der ist 10mal höher als der private Verbrauch.

Weltweit gehen 70% des Frischwassers in die Landwirtschaft zur Bewässerung des Nahrungsmittel- und Futtermittelanbaus. Dazu kommt, das Tierhaltung und Fleischerzeugnis, durch tierische Exkremente, zur Verschmutzung des Grund- und Oberflächenwassers beitragen. Eine Kuh z.Bsp. produziert 60 Liter Exkremente täglich, weltweit bedeutet das etwas 8 Milliarden Tonnen jährlich.

2 von 5 Menschen haben keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser und die Zustände verschlimmern sich, ein Umdenken ist dringend nötig. Für viele kein angenehmes Thema, aber wir leben in dem Luxus, das wir etwas bewirken können: Nur 1 Veggie-Day pro Woche ( ja, einen ganzen Tag ohne Fleisch) würde 7,79 Billionen !!! Liter pro Jahr einsparen.

Ein bisschen bewusster konsumieren bewirkt so viel!
Wollt ihr mehr über das Thema wissen? Den überaus interessanten und informativen Text habe ich hier auf der Website des Vegetarierbundes (VEBU) gefunden.

So isses,- und trotzdem: Viiiel trinken, bei dem Wetter! Es muss ja nicht gerade Kaffee sein (132 Liter Wasser pro Tasse).
Die Billa

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3 Kommentare

  1. stefi licious 13. Juli 2015 at 9:21

    spannend! sollte man, in der tat, öfter drüber nachdenken.
    herzliche grüße
    die frau s.

    Antwort
  2. E l i s e 29. Juli 2015 at 21:02

    wahnsinn! echt krass! ich bin wie das so oft ist, durch Zufall hier "gelandet", bei dir… eigtl. wollte hatte ich mir eure Beton-Werke bestaunt ;)) gefällt mir! hab auch schon so einiges mit Beton ausprobiert. na jedenfalls – dass hier, ist dann doch noch eher "mein Thema"! und ich staune nicht schlecht, über diese Zahlen! da werd ich mich doch gleich mal reinlesen, danke dafür, für die vielen Infos und den Link zum Artikel bei VeBu! schade das nicht viel mehr Bloggerinnen, über diese Themen scgreifen (und reden)! klar, auch ich mag "Schönes" und beschäftigte mich mit schönen, interessanten Dingen. aber mal ehrlich, es geht im Grunde aber um genau diese Themen, diese (erschreckenden!) Zahlen hier – um das so nötige, dringende Umdenken, oder nicht!? die Augen verschließen und die Ohren zuhalten – und (fast) schlimmer noch : keine (eigene) Meinung zu solch (lebens)wichtigen Dingen – bringt niemanden weiter! und die Probleme laufen nicht davon dadurch… aber gut jetzt 😉 merke schon wie es gerade anfängt zu brodeln innerlich… nicht etwa deshalb übrigens, um zum Schluss noch kurz klarzzustellen, weil ich zu der Sorte Mensch gehöre, die mit Fingerzeig-Mentalität durchs Leben geht uns nur belehren will! ich bin bloss immer wieder so traurig, wütend – ja enttäuscht, irgendwie…wenn ich feststelle, wie wenig die (wir) Menschen, zum einen gar nicht Bescheid wissen, über solche Sachen,zum andern wie wenig Interesse und Einsicht besonders von den Fleisch(fr)essern, unter uns, vorhanden ist… geht es doch schließlich nicht (nur) um unsere, sondern um die nachfolgenden Generationen! na ja… schade. ich für mich bemühe mich wo ich nur kann, mein bestes zu tun. hab ganz grossen Dank, für deinen informativen Beitrag hier! wenn es ok ist, möchte ich diesen gern in einem meiner nächsten Einträge erwähnen/verlinken!?

    liebe Grüße,
    Elise*

    Antwort
    1. Billa 30. Juli 2015 at 17:32

      Liebe Elise,
      herzlichen Dank für deinen Kommentar. Ja, es ist so,- meistens macht man die Augen zu oder will es so genau gar nicht wissen… um so wichtiger, immer mal wieder darauf aufmerksam zu machen, denn schon kleine Schritte helfen.
      LG Billa

      Antwort

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