Kohlrabi… für die Gemüseexpedition

Der Mai ist der Monat des Kohlrabis,- zumindest bei der Gemüseexpedition von Clara. In Wirklichkeit hat dieses sehr deutsche Gemüse, das in anderen Ländern kaum gegessen wird, fast das ganze Jahr Saison. Am günstigsten ist er zwischen Juni bis September. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten ihn zu verarbeiten… ich habe mich für eine geraspelte Version entschieden: Kohlrabi-Kartoffel-Röstis. Wobei ich die Kartoffeln vorgekocht und dann zerdrückt habe, damit sich die Zutaten noch besser verbinden. Aber ihr könnt sie auch im rohen Zustand geraspelt zu dem restlichen Gemüse geben, dann wird es noch Rösti-typischer.

Es gibt die Knolle von grünlich-weiß bis blauviolett. Vom Geschmack her macht das aber keinen Unterschied. An den knackigen Blätter kann man gut die Frische erkennen und die Herzblätter enthalten sogar noch mehr Nährstoffe, als die Knolle selbst. Deshalb z.Bsp. beim Salat oder Smoothie ruhig mitverwenden. Im Kühlschrank hält er sich etwa eine Woche, aber vorher solltet ihr die Blätter unbedingt entfernen und den Kohlrabi in ein feuchtes Tuch einwickeln. Das macht ihn länger haltbar.

Vor der Zubereitung die Blätter entfernen, schälen, den Wurzelansatz und holzige Stellen großzügig ausschneiden. Kohlrabi eignet sich kalt als Salat oder warm als Gemüsebeilage. Die größeren Exemplare kann man füllen, oder in Scheiben geschnitten und paniert, als Gemüseschnitzel zubereiten.

Der Kohlrabi ist so deutsch, dass sein Name einfach ins Englische, Japanische und Russische übernommen wurde.- Dabei kennt man noch nicht einmal seine genaue Herkunft. Aber wir essen weltweit die größte Menge davon, bei uns wächst ja auch am meisten. : )

Ein paar Beispiele, was ich schon alles mit dem gesunden Gemüse anfangen habe, seht Ihr hier…

Mein absoluter Lieblingssalat im Sommer (aber auch im Frühling und im Herbst) ist der Karotten-Kohlrabi-Salat,

oder das Kohlrabi-Carpaccio mit essbaren Blüten (die ich dieses Jahr unbedingt wieder aussäen möchte), oder aber der leckere Tomaten-weiße Bohnen-Salat, der auch Spuren von Kohlrabi enthält… oder der Klassiker, diesmal im Glas als To-Go-Variante: der schnelle Kohlrabi-Apfel-Karotten-Salat

Da ist bestimmt was für euch dabei!

Es grüßt euch die Billa

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2 Kommentare

  1. Clara 2. Mai 2017 at 10:53

    Oh Du Kohlrabi – Expertin!! Ich freu mich sehr, dass Du mit dabei bist! Die Bratlinge sehen mega lecker aus! Die muss ich nachmachen!
    Liebste Grüsse
    Claretti – die immernoch staaaark motiviert ist!

    Antwort
  2. Kirschbiene 19. Mai 2017 at 17:57

    Huhu Billa,
    das ist ja mal eine feine Idee. Mit Kohlrabi weiß ich immer nix Gescheites anzufangen. Schon als Kind habe ich ihn am liebsten roh gegessen und das ist noch heute so. Doch deine Kohlrabi-Rösti könnten mich glatt verleiten, es doch noch mal mit gekochten bzw. gebratenem Kohlrabi zu probieren :-).
    Liebe Grüße
    Bianca

    Antwort

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