BillasWelt

 

sturm3_cvintage_low2Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog!

Hier schreibe ich, Billa, seit 2012 über meine kleine Welt.- Eigentlich sollte es eine Mischung aus Rezepten, DIY-Ideen, Reiseimpressionen und was mich sonst noch so bewegt, werden. Als ich einige Monate später begann, mich vegan zu ernähren und begeistert ein Rezept nach dem anderen ausprobierte, war es auf einmal ein Food-Blog (naja, so zu 80%) und ist es bis heute geblieben.

 

Was Billa macht?

– Im richtigen Leben bin ich selbständige Graphik-Designerin/Artdirektorin und arbeite seit fast 10 Jahren ausschließlich für Mode-Versandhandelshäuser, denen auch der ökologische Gedanke wichtig ist. Ich erstelle Konzepte, betreue und organisiere Modeshootings, mache Bildauswahl und Layouts. Durch die Shootings komme ich auch ganz schön rum, manchmal lasse ich euch daran teilhaben, wie z.Bsp. hierhier und hier. Keiner glaubt, dass es Arbeit ist… Ist es aber.

 

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Was Billa isst:

-Die am häufigsten gestellte Frage ist: „Was darfst du denn noch essen?“ Meine Antwort darauf ist: „Ich darf alles essen, ich WILL nur nicht alles essen. Und: ich selbst bestimme die Regeln!
Ich esse kein Fleisch und Fisch und achte darauf, keine Kuhmilchprodukte, Eier oder Lebensmittel, die das enthalten, zu essen. Da ich Hashimoto habe, versuche ich auch weitestgehend Gluten und Soja zu vermeiden. Manchmal esse ich Ziegenkäse, und ich frage auch nicht bei jedem Stückchen Brot, ob es vegan ist. Wenn ich einen leckeren Kuchen sehe, dann probiere ich schon mal ein Gäbelchen (aber eher selten). Mittlerweile schmecken mir fast alle Fertigprodukte nicht mehr. Wenn ich auf der Zutatenliste lese, was da alles künstliches drin ist, habe ich schon keine Lust mehr drauf und frage mich „Will ich das meinem Körper zumuten?“

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Und sonst so?

– Ich liiiebe gesundes Essen, das schmeckt und gut aussieht (auch wenn keine Kamera draufhält oder ich für mich alleine etwas mache). Wenn ich es für BillasWelt fotografiere, gebe ich mir natürlich noch etwas mehr Mühe: Ich suche einen schönen Teller heraus, vielleicht noch ein Tischset, lege ein passendes Besteck dazu… Und dann wird schnell fotografiert, denn alles wird danach noch gegessen, auch wenn es dann oft nur noch lauwarm ist.

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Wie ein Kochbuch entsteht:

-Nach der Umstellung auf vegane Ernährung fühlte ich mich einfach großartig, voller Energie und Tatendrang. Das wollte ich weiter geben und so kam mir die Idee, ein Buch mit meinen Rezepten zu machen. Die positive Resonanz auf meine Gerichte und Fotos bestärkten mich darin. Außerdem wollte zeigen, wie vielfältig und lecker veganes Essen ist und wie einfach es umzusetzen ist. Außerdem ist das meine Antwort auf die Frage: „Was kannst du überhaupt noch essen?“

Den Titel für mein Buch hatte ich gleich gefunden: „Powerfood“, denn das verbinde ich damit. Jetzt habe ich alles, was ich gerne mache unter einen Hut gebracht: ein inhaltliches und gestalterisches Konzept erstellt, fotografiert und getextet, ein paar Probeseiten gebaut und an verschiedene Verlage geschickt und… juhuuu…. der ChristianVerlag hat es im Oktober 2014 heraus gebracht. Jetzt bin ich nicht nur Bloggerin, sondern auch noch Kochbuchautorin, Foodfotografin und -Stylistin in Personalunion. 2015 haben Yna und ich unser DIY-Buch „Oh, Beton!“ herausgebracht.

 

Achtung: Mein drittes Buch, wieder ein Kochbuch, wird im April 2017 erscheinen! Mehr dazu bald unter der Rubrik: Meine Bücher

 

Meine Fotoausrüstung:

– Bevor ich mit dem Bloggen begann, habe ich nur auf Reisen auf den Auslöser meiner kleinen Ixxus gedrückt. Das hat sich dann ganz schnell geändert: Bevor ich mit meinem ersten Kochbuch begann, habe ich mir die Canon 1100D gekauft und von meinem Fotografenfreund Tarik einen kleinen Worshop dazu bekommen (naja, wenn ich ehrlich bin, habe ich mir nur gemerkt, welche 2 Rädchen ich drehen muss und wie man den Akku lädt, obwohl er wirklich phantastisch erklärt hat). Der Rest hat sich über das bewährte Learning-by-doing eingestellt.

Meine Kamera ist die Canon EOS 1100D, dazu für’s „Grobe“ das vielseitige 18-55mm Objektiv. Das passt, wenn ich die ganze Szenerie einfangen möchte, für Anschnitte mit leichten Unschärfen im Hintergrund und für die beliebten „Von Oben“-Fotos. Meine heimliche Liebe aber ist das Sigma-Objektiv für Canon, mit einer Festbrennweite von 105mmm. Brilliante Aufnahmen mit Schärfe-Unschärfe-Kontrasten lassen sich damit perfekt umsetzen. Einziger Nachteil: Ich bin dann etwa zweieinhalb Meter vom Fototisch entfernt, um das Motiv darauf zu bekommen : )

Zuletzt kam noch ein 50mm Objektiv dazu, nachdem ich herum gejammert habe, nicht mehr aus der Hand fotografieren zu können und Schwierigkeiten bei wenig Tageslicht hatte. Ein super Preis-Leistung-Verhältnis und es lädt mich wieder zum experimentieren ein, da ich damit meist ohne Stativ arbeite. Apropos Stativ: Bei mir kommt das Manfrotto 190XPROB zum Einsatz, sehr guter Stand und, -ganz wichtig, mit „Galgen“!

Und was wäre das Ganze ohne Licht? Gerade in der dunkleren Jahreszeit ein Thema, das sich Dank meiner 2 Softboxen mit Tageslichtcharakter (helle Farbtemperatur von 5500K) für mich fast erledigt hat.

Nun sieht es in der einen Wohnzimmerecke aus, wie in einem kleinen Fotostudio und der beste Ehemann von allen schaut großzügig darüber weg (ok, dafür darf ich jetzt auch nichts mehr über „verlorene“ Socken sagen und die Zahnpastaspritzer am Spiegel,- ein hoher Preis ; )

Meine Bilder bearbeite ich hinterher ein wenig im Photoshop. Ein bisschen heller, Kontraste und dann „Klarheit“. Nicht zu viel, denn bei meinen Foodphotos ist es mir wichtig, das es so lecker ausschaut wie es schmeckt. Da wird auch nichts getrickst, sondern alles anschließend noch aufgefuttert.

 

So, jetzt habe ich euch (fast) alle meine Geheimnisse verraten. Ein kleiner Blick hinter die Kulissen von BillasWelt.
Habt Spaß beim Blättern & Lesen!
Es grüßt Euch die Billa
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8 Kommentare

  1. Caro 15. Mai 2013 at 21:15

    Hallo Billa!
    Ein wirklich schöner blog, ich liebe die Bilder 🙂
    Wahnsinn wie viel Mühe und Liebe du da rein steckst!

    Liebste Grüße, bin gespannt was demnächst kommt!
    Liebe Grüße,
    Caro

  2. Frau S. 18. Juni 2013 at 16:23

    Wie lustig. Willkommen im Club der listenschreibenden Überoptimiererinnen :o) LG

  3. Prinzessin auf der Erbse 23. September 2013 at 11:48

    Ich kann nicht fassen, dass ich deinen Blog noch nicht kannte!! Zum Glück ist diese traurige Zeit nun vorbei und ich kann mich durch all deine vergangenen Monate voller Köstlichkeiten und herzlicher Artikel wühlen (und mich so nebenbei vor meine Seminararbeit drücken…). Ein Foto schöner als das andere, und jedes Gericht verursacht leichtes Sabbern…. bedenklich, fast schon verboten gut! 🙂

  4. Kokon aus Luft 10. Dezember 2013 at 18:03

    Oh, ein schöner Blog. Gleich mal abonniert. Ich mag die DIY-Anleitungen. 🙂

  5. Tochterkind 4. Januar 2014 at 10:25

    *-Mutter eines 14jährigen Tochterkindes

    1. Billa 4. Januar 2014 at 14:11

      Wie die Zeit vergeht! Danke für den Hinweis, Tochterkind ; )

  6. My Ayurveda Kitchen 22. Mai 2014 at 19:11

    Kompliment für diesen schönen Blog! Da weis man gar nicht was man zuerst ausprobieren soll. LG Alex

  7. vegan SUPmarine 22. Juni 2015 at 12:32

    Liebe Billa, ich bin gerade auf deinen Blog gestoßen und finde ihne einfach fabelhaft. Deine Bilder sind ein Traum. Mach weiter so 🙂

    Liebe Grüße,
    Isa von vegansupmarine.de